Frauenaerztinnen-Gemeinschaftspraxis Berlin Schoeneberg | Dr. Heinze | Dr. Birkner | Dr. Schwartau | Frau Profft

 

1971 wurden Krebsfüherkennungsuntersuchungen in Deutschland bundesweit eingeführt und sind Bestandteil des Leistungsspektrums der Krankenkassen.

Der Gesetzgeber trug damit der Tatsache Rechnung, dass bösartige Gewebsveränderungen nur bei rechtzeitigem Erkennen heilbar sind; bei bestimmten Krebsarten können durch eine sorgfältig durchgeführte Untersuchung der Übergang von einer Krebsvorstufe in den endgültigen Krebs verhindert werden.

Folgende Untersuchungen können Sie zu Lasten ihrer Krankenkasse einmal jährlich in Anspruch nehmen:

  • Ab dem 20.Lebensjahr gynäkologische Untersuchung
  • Zellabstrich vom Muttermund
  • Blutdruckmessung
  • Kontrolle der Haut auf  auffällige Pigmentveränderungen
  • Abtasten der Brust.

Ab dem 50.Lebensjahr kommen hinzu:

  • Tastuntersuchung des Enddarms
  • Stuhluntersuchung auf Blutbeimengungen zur Früherkennung von Darmkrebserkrankungen.
  • Seit Anfang 2006 alle 2 Jahre Röntgenuntersuchung der Brust (Mammographie).
  • Ab dem 55. Lebensjahr kann alle 10 Jahre vorsorglich eine Darmspiegelung (Coloskopie) durchgeführt werden.

Neben der üblichen und von der Krankenkasse bezahlten Krebsvorsorge:

  • Brustultraschall als Diagnostik zur gezielten Brustkrebsvorsorge
  • vaginaler Ultraschall zur genauen Beurteilung der Organe im Unterbauch
  • immunologischer Stuhltest zur Darmkrebsvorsorge
  • Abstrich vom Gebärmutterhals zum Nachweis von Papilloma-Viren (HPV), die an der Entstehung von Gewebsveränderungen beteiligt sind.

Diese Untersuchungen sind unseres Erachtens sinnvolle Ergänzungen des Vorsorgespektrums. Sie werden aber, wenn sie als Vorsorgeuntersuchungen, d.h. wenn sie nicht zur Abklärung eines Befundes vorgenommen werden, nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen und müssen daher nach der GOÄ (Gebührenordung für Ärzte) als sogenannte IGeL (Individuelle Gesundheitsleistung) privat bezahlt werden.

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